Kuss statt Bus

Eine alte Tettnanger Bushaltestelle ausgestattet mit einem kleinen gelben Kasten voller Elektronik-Komponenten plus Bedienungsanleitung ist seit Ende August 2020 die neue Attraktion in der Montfortstraße.
Mit einem Selbstauslöser und Zeitverzögerung knipst die Kamera Bilder der Personen, die sich auf die Markierung am Boden stellen. Küssen ist möglich, aber nicht obligatorisch. Die Fotos landen spätestens nach 2 Werktagen – nach einer Kontrolle – auf der Instagram Seite www.instagram.com/kusshaltestelle.


Ursprünglich begann die Geschichte etwas anders: Über ein-zwei Jahre sammelten die Tettnanger Grünen auf dem Bärenplatz mit einem „Samstags-Spielestand für Groß und Klein“ Spenden der Tettnanger Bürger für ein wetterfestes, vandalismussicheres Spielgerät. Dieses sollte in der Karl- oder Montfortstraße aufgebaut werden, um die Aufenthaltsqualität und Verkehrsberuhigung zu unterstützen. Leider wurde in der Umbauphase der Karlstraße diese Möglichkeit nicht eingeplant und eine Sanierung der Montfortstraße ist in nächster Zeit nicht abzusehen.
Was tun mit den 500 €, die Bürgermeister Walter übergeben wurden und die von der Stadt aus auf 1000€ aufgestockt wurden?
In Kooperation mit dem Elektronik-Museum, Hans Schöpf (der die Idee „Kusshaltestelle“ hatte), Sabina Leichs-Knapp und dem Stadtbaumeister Achim Straub entwickelten die Beteiligten dieses „Spielgerät“ für Groß und Klein, das Leute zum Stehenbleiben und Handeln animiert und Freude macht. Gleichzeitig hat es auch einen für Tettnang im Allgemeinen und fürs Elektronik-Museum im Besonderen werbenden Effekt. Richard Kurz und Rainer Specker sind zuständig, dass die Kusshaltestelle „läuft“, Sabina Leichs-Knapp und Hans Schöpf für die Instagram-Betreuung.

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