Einmal arm – immer arm?

Wer arm ist, kann an vielem nicht teilhaben. Armut wird immer noch allzu oft vererbt, auch in Baden-Württemberg. Diesen Kreislauf müssen wir durchbrechen. Welche Wege es aus der Armut gibt und darüber wie zum Beispiel die Bildungsund Teilhabechancen von benachteiligten Menschen – beispielsweise Kindern, Jugendlichen, Alleinerziehenden – verbessert werden können, wurde im Spargelhof Geiger diskutiert mit Thomas Poreski. Der sozialpolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion und Vorsitzender des Arbeitskreises Soziales und Integration ist auch Mitglied im Landesbeirat für Armutsbekämpfung und Prävention. Im grünen Arbeitskreis Wirtschaft ist er zudem zuständig für das Landesprogramm „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“.
Armut ist ein Mangel an Verwirklichungschancen. Armut kann sich auf Bildung, Arbeit, Gesundheit auswirken. Armut gefährdet unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ar- mut wird immer noch allzu oft vererbt, und Bildungsferne ist kein gutes Zeichen für die Zukunft. Wie kann man diesen Kreislauf durchbrechen? Ganz wichtig sind gute und gleiche Chancen von Beginn an: in der Kita, im Kindergarten, in der Schule. Um aber Armut erfolgreich zu bekämpfen bzw. zu verhindern ist es wichtig, für die verschiedenen Betroffenengruppen jeweils passgenaue, nicht stigmatisierende Angebote und Instrumente zu entwickeln. 

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