Die Grünen zu Besuch beim TSV Tettnang

Die Fussballabteilung des TSV-Tettnangs feiert im kommenden Jahr 2019 ihr 100 jähriges Bestehen. Grund genug uns mit der TSV-Führung an einen Tisch zu setzen um über Probleme der Abteilung Fußball zu sprechen. (MR)

Am vergangenen Freitag trafen sich auf Einladung des Geschäftführers des TSV Tettnang Harald Franzen eine Delegation der Abteilung Fussball mit Mitgliedern der Tettnanger Grünen aus dem Gemeinderat und aus dem Vorstand zu einem Austausch im Sportheim am Ried.

Beginnend mit einer Präsentation über die historische Entwicklung des TSVs referierte Hr. Franzen über die Ziele wie auch über die Verteilung der mehr als 2400 Mitglieder auf die zwölf Abteilungen innerhalb des Vereins. Die meisten Mitglieder befinden sich demnach in den Abteilungen Freizeitsport, Turnen und Fussball mit je ca. 660 Aktiven. Den meisten Zuwachs aber habe die Abteilung Fussball, die mittlerweile 22 (!) Mannschaften im aktuelle Spielbetrieb hat. Dies sei eine Leistung, die seines gleichen suche, informierte der sportliche Leiter der Abteilung Fussball Thomas Helm. Diese Mannschaften teilten sich die vier zur Verfügung stehenden Trainingsplätze, wovon zwei im Ried und zwei am Manzenberg seien. Damit teile sich die Abteilung Fussball in zwei Gruppen. Dies sei aber bei weitem nicht das größte Problem, welches die Fussballabteilung zu stemmen habe, so Hr. Helm. Gehe man die Probleme durch, so fehlten am Manzenberg Bewirtungsmöglichkeiten für Gäste, vorzeigbare Besuchertoiletten, eine sinnvolle Bewirtschaftung und Pflege der Rasenplätze und vor allem Kabinen für die Mannschaften und den Schiedsrichtern zum umziehen und duschen. Für den Nebenplatz am Manzenberg gelte für die Umkleiden das Gleiche nur im verstärkten Maße. Zudem könne keine Mädchenmannschaften dort trainieren, da die nächsten Umkleiden und Toiletten in der Carl-Gührer Halle anzutreffen seien. Des weiteren ergebe sich ein Konflikt mit den Nachbarn, die über Ruhestörungen klagten.

Das Sportgelände im Ried werde mit ehrenamtlicher Arbeit in Schuss gehalten. Das gelte in erster Linie für die beiden Rasenplätze, die dort bewirtschaftet würden. Aber auch die Plätze litten unter dem massiven Spiel- und Trainingsbetrieb. Eine Sanierung des Hauptplatzes mit der Installation einer Flutlichtanlage stehe in nächster Zeit an. Um die Unfallgefahr für die Gäste des TSV zu minimieren, solle die „Tribüne“, sowie die Pflasterflächen und Rinnen erneuert werden. Last but not least benötige das Vereinsheim ein neues Dach. Die Kosten für alle Sanierungsmaßnahmen würden sich, so führt Hr. Helm weiter aus, auf 700 000€ belaufen. Auf Nachfrage von Hr. Aicher, ob die Zahlen belastbar seien, wurde dies bestätigt. Hr. Schöpf schlug vor, die lärmgeplagten Anlieger zu einem Sommerfest einzuladen und so um Verständnis für den Sport zu werben. Des weiteren kam ein Vorschlag vom neu eingesetzten Abteilungsleiter Fussball Christian Rasch, einen mobilen Bewirtungswagen am Manzenberg zu platzieren, gut an. Die grünen Gemeinderäte versprachen diesen Vorschlag an entsprechender Stelle zu platzieren.

In freundlicher Atmosphäre verblieb man, dass Sorgen und Nöte des Vereins auf direktem Wege zu den MandatsträgerInnen der Grünen im GR überbracht werden.

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