Klare Worte zum Thema Hallen

(slk) Achim Straub, Stadtbaumeister in Tettnang, ist der Einladung der Tettnanger Grünen gefolgt. Mitglieder und Gäste diskutierten mit ihm engagiert und zum Teil kritisch verschiedene Themen. Unisono brannte allen Beteiligten die Situation mit der fehlenden Sporthalle und den eklatanten Mängeln der Stadthalle auf den Nägeln. Schulsport ist Pflicht, an der Gemeinschaftsschule ist Sport sogar ein „Profilfach“, es fielen und fallen immer wieder Hallenstunden aus, bzw. diverse Ballsportarten können in der Stadthalle nicht (oder nur mit Softbällen) stattfinden. Diese Situation sei nicht mehr länger hinnehmbar, lautete die stark formulierte Kritik mehrerer Anwesender. Das wichtige Thema Sport-Hallen (Neubau und Sanierung der Carl-Gührer-Halle) würde immer wieder verschoben.
Markus Schweizer erklärte zum anderen großen Thema Stadthalle: Heutzutage seien die Ansprüche an kulturelle Veranstaltungen höher. „Wir brauchen gute Technik, einen schwarzen Raum, entsprechendes Ambiente, guten Schall“. Das eindeutige Votum an dem Abend war:
 Keine Kombination mit einer Sporthallenfunktion! Achim Straub stellte sich – obwohl er für die Lage nicht verantwortlich ist – den kritischen Rückmeldungen über verpasste Entscheidungen des Gemeinderats bzw. Nichthandelns der Verwaltung. Er erklärte die Absprachen und Entscheidungs-Prozesse. Nicht nur der ISEK-Prozess sei wichtig, es müsse auch der Wille für Veränderungen und Zielformulierungen da sein. Dann kann man handeln. Nach wie vor sei die Personalsituation eng im Rathaus. Auf Nachfrage von Christian Knapp wurde klar,  Achim Straub würde ein städtisches Flächenmanagement begrüßen. So habe eine Kommune Einfluss auf Stadtentwicklung. Bislang sei für den Ankauf von Grundstücken Claudia Schubert zuständig. Sonst gibt es niemand, der mit Grundstückseigentümern verhandele. Der Prozess werde gerade angestoßen.

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