Erneuerbare Energien ein Erfolgsmodell

Über  100 Zuhörer*innen sind am 19. Juli in den Bio-Gasthof „Adler“ nach Vogt gekommen. Anton Hofreiter hat mit seinem Vortrag „Es gibt keinen Planeten B“ unterstrichen:  „Maßnahmen zum Klimaschutz sind nicht mehr aufschiebbar und das Umdenken in Politik und Gesellschaft sind unumgänglich .“
Seit 2005 ist er  Mitglied des Bundestages und seit 2013 Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/ Die Grünen. Er sprach über den Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas und den bereits erfolgreichen und weiterhin notwendigen Ausbau eneuerbarer Energien. “ Wir werden bei diesem gigantischem Umbau sicher auch Fehler machen,“ antwortete er auf die Frage nach dem Thema „Biomasse“. Die Vermaisung (Mais-Monokulturen in der Landwirtschaft mit Auswirkungen auf Tierwelt/Böden etc) ist eines der ernst zu nehmenden Probleme.
Dass allerdings die Bahn allein gelassen werde und die Autoindustrie so lange Unterstützung durch Merkel und Dobrindt erführen, sei ein Skandal. “ Wie soll denn in Großstädten (Berlin als Beispiel) E-Mobilität für Menschen in Hochhäusern umgesetzt werden,“ fragte ein Teilnehmer nach Konzepten. Städte seien hinsichtlich der Mobilität schon weiter, entgegnete Hofreiter. In Berlin gäbe es nur 300 PKWs/1000 Einwohner, der bundesdeutsche Durchschnitt liege bei 600/1000 EW, zudem gäbe es einen gut genutzten ÖPNV und viele Radfahrer.

Anton Hofreiter mit dem Tettnanger Vorstand (Foto: Christof Schrade)

Die vieldiskutierte Feinstaub-Problematik werden wohl Gerichte entscheiden, denn das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit habe jeder Mensch. „Die Hauptursachen für den Klimawandel, der bereits im vollen Gange ist, sind Kohle, Öl und Gas. 70% des Öls verwenden wir für Mobilität.“ Es gibt Alternativen. Das Erfolgsmodelle erneuerbare Energien.

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld