Städtlesmarkt beleben anstatt abschieben

(hs) Mit einer förmlichen Anfrage an die Stadtverwaltung machte die Gemeinderatsfraktion der Grünen deutlich, dass es ihr darum geht, den samstäglichen Städtlesmarkt zu beleben und ihn wieder in Richtung seiner ursprünglichen Zielsetzung zu reaktivieren. Die derzeitige Marktsatzung laufe diesem Ziel jedoch genau zuwider. Nach der Wahl wollten die Grünen auf dem Städtlesmarkt mit einem Stand ihren Wählern für ihre Stimmen danken. Info-Stände von Parteien sind auf dem Städtlesmarkt jedoch nur während des Wahlkampfes erlaubt, nicht mehr nach der Wahl. Die Grünen wichen auf den Bärenplatz am Kronenbrunnen aus.

Auch eine Kinderspielaktion des AK Peru konnte letztes Jahr nur dadurch gerettet werden, dass man die Spielaktion mit dem monatlichen Fairtrade-Stand des AK Peru verband. Denn ohne einen Verkaufsstand wäre auch diese Aktion nicht zulässig gewesen.

Zielsetzung des Städtlesmarktes war es jedoch nicht, lediglich ein zweiter Wochenmarkt zu sein. Er sollte vielmehr ein Event-Markt werden, der zur Belebung des Montfortstraße dienen sollte. Seilmacher, Kürbisschnitzen, Vorstellung von Rettungsfahrzeugen, das waren einige Aktionen der Anfangszeit. Von dieser Art Markt habe man sich weit entfernt und eine Marktsatzung beschlossen, die jegliche Aktivität und Attraktion ohne Verkaufsstand verhindere. Hier sieht die Grünen-Fraktion dringenden Handlungsbedarf.

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